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Leseproben

Leseprobe aus:
Die Selige aus Kanada. Dina Bélanger und ihre Sendung.
88 Seiten, 3,30 DM. bestellung@apostolat.de

Dina Bélanger (1897-1929) wurde 1993 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Sie ist eine der größten Mystikerinnen dieses Jahrhunderts, eine geistliche Schwester der hl. Theresia von Lisieux und empfing viele Erleuchtungen und Einblicke in die göttlichen Geheimnisse. Hier ein Auszug aus der Broschüre “Die Selige aus Kanada. Dina Bélanger und ihre Sendung”:

Am 8. Juni 1925 schreibt sie:

"Oh! Wie gut ist der Herr! Wie mild ist er! Welche Zärtlichkeit besitzt er! Wenn ich nur alle schüchternen und ängstlichen Seelen von der Unermeßlichkeit seiner Milde überzeugen könnte! Wenn ich bloß die armen Seelen, die ihrem Vater im Himmel mißtrauen, mit grenzenlosem Vertrauen einhüllen und durchdringen könnte! Die unendliche Barmherzigkeit betätigt sich in uns um so mehr, je mehr Elend sie in uns findet; wir bereiten Gott Freude, wenn wir ihm durch unsere Reue und unser Vertrauen Gelegenheit geben, seine Barmherzigkeit zu betätigen. Nichts verletzt sein väterliches Herz so sehr wie unser Mangel an Vertrauen. Und der Herr sucht Seelen, die Ihm mit Freude dienen. Die Dunkelheit wie das Licht, die Trostlosigkeit wie der Trost, die Bitterkeit wie die Süßigkeit, alles kommt aus seiner freigebigen Hand, oder besser es entspringt seinem Herzen wie ein Pfeil, der von Liebe entzündet ist. Unser Leben müßte eine ununterbrochene Danksagung sein, ein freudiges Vorspiel auf den Gesang des ewigen Lobpreises. Der göttliche Meister sucht freudige Seelen überall auf der Welt, aber Er will um so mehr alle geweihten Seelen, jene, die Er sich auserwählt hat, um Ihn zu trösten, Ihn kennen und lieben zu lehren, jene, die Er seine bevorzugten Bräute nennt. Oh! Jesus spricht zu jeder Seele im Frieden, im Schweigen, in der Zeit der Sammlung. Was will Er von uns?... Wir sollen zuhören... und treu sein... denn Er will unser Glück, sei es, daß Er uns einen bitteren Kelch darbietet oder einen berauschenden, eine Krone von Dornen oder von Rosen, ein schweres oder ein leichtes Kreuz. «Servite Domino in laetitia», ja, dienen wir dem Herrn in der Freude und im Jubel."

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Leseprobe aus:
Schwester Isa Vermehren RSCJ
Der Christ heute auf der Suche nach seiner Identität

36 Seiten; 0,80 DM; Bestellung

Ich finde es einen erhebenden und inspirierenden Gedanken, daß in diesem dunklen und brodelnden Dschungel konkurrierender Tendenzen, Strömungen, Billigangeboten und betörender Werbespots der gläubige Christ der einzige Lichtträger ist, weil er die Antwort weiß, weil er mit allen Gläubigen seit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten in der Gewißheit der einzig glaubwürdigen Antwort auf diese Fragen leben und sterben darf: Der Mensch ist geschaffen und berufen zum Ewigen Leben, in der Teilhabe am ewig seligen Leben des dreifaltigen Gottes. Das ist der Kern der Frohen Botschaft.

Die immer neue, frohmachende Botschaft der Christen ist genau diese von der Auferstehung des Herrn von den Toten, nachdem er drei Tage im Grab gelegen hatte. Sie ist der unverlierbare und auch unübersehbare Ausgangspunkt der christlichen Predigt, der Verbreitung der Evangelien, der Heranbildung der christlichen Lebenskultur mit ihren Ausprägungen bis an die Grenzen der Erde.

Es mag gerade uns schwer fallen, vom Auferstehungsglauben her uns unserer christlichen Identität vergewissern zu wollen: immerhin liegt ein Jahrhundert hinter uns, in dem mehr Menschen gestorben sind, umgebracht, von Menschen vernichtet wurden wie Ungeziefer, hingemäht wurden von Naturkatastrophen, Kriegen, Krankheiten oder Hungersnöten S mehr Menschen als je zuvor, wie wenn wir vom Tode mehr berauscht wurden als vom Gedanken an das Leben. Um so bedeutungsvoller, meine ich, ist die Tatsache, daß kein Papst so viele Männer und Frauen heiliggesprochen hat wie unser jetziger Hl. Vater und mit besonderer Aufmerksamkeit jene, die durch die Annahme ihres Todes Zeugen wurden für ihren Glauben an die Auferstehung. Sie stehen wie hell leuchtende Fackeln über den Rauchschwaden der unzähligen Krematorien und lenken unseren Blick in jene Höhe, in der wir unserer Erlösung innesein werden.

Dieser Glaube an die Auferstehung Jesu Christi ist wie ein Code-Wort: “Wenn du mit deinem Mund bekennst, daß Jesus Christus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man zur Gerechtigkeit, und mit dem Mund bekennt man zum Heil.” Röm 10,9.

Die Begegnung mit dem Auferstandenen ist für die Apostel die unversiegbare Quelle ihrer Freude, ihrer Zuversicht, ihrer unverwüstlichen Freude an ihrem schwierigen und gefährlichen Auftrag: verleumdet, verfolgt, verprügelt oder nur verspottet, in Gefangenschaft gesetzt und zuletzt doch den Tieren zum Fraß vorgeworfen... Meinen wir nicht, das habe es nur in den ersten Jahrhunderten gegeben: Die Märtyrerakten dieses Jahrhunderts lesen sich nicht viel anders, aber wie damals wird alle Qual übertönt von der Zuversicht, daß die Hingabe des Lebens zum Zeugnis für Jesus Christus der gerechte Preis ist für das, was der Glaube an ihn uns für das Leben nach dem Tode verheißt.

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Leseprobe aus:
Von der Liturgie und dem Geheimnis der hl. Messe
48 Seiten, 1,40 DM.

Die Broschüre enthält mehrere Aufsätze, unter anderem von dem Philosophen Prof. Dr.Robert Spaemann “Was heißt Fortschritt?”:

... Legitimer Fortschritt ist immer organische Fortentwicklung der Tradition. Der Kirche ist für eine solche organische Fortentwicklung der Beistand des Heiligen Geistes versprochen, der die Kirche immer tiefer in das Mysterium unserer Erlösung einführt. Es ist gerade der sogenannte "Progressismus" in der Kirche, der solchen legitimen, organischen Fortschritt nicht anerkennt und häufig die Quelle gegen den Strom ausspielt. Die Lehrentwicklung der Kirche von der Urgemeinde bis zum Vaticanum I wird mit Mißtrauen betrachtet. Sie gilt als Entstellung und Verzerrung der Botschaft Jesu. Ähnliches geschieht, wenn man hinter eine 1500jährige Entwicklung zu angeblichen Urformen der Liturgie zurückkehren möchte und dabei dem gegenwärtigen Zeitgeist auf eine Weise verfällt, über die die Urkirche nur gestaunt hätte. Sie hätte in einem Hochamt oder einer stillen Messe nach dem "tridentinischen" Missale von Pius V. und Johannes XXIII. Geist von ihrem Geist leichter wiedererkannt als in manchen von Urchristennostalgie geprägten Liturgieexperimenten.

Es gibt ein gutes und zuverlässiges Kriterium für die Legitimität einer Liturgiereform, nämlich ob sie begleitet ist von Ehrfurcht und Liebe zur überlieferten Gestalt der Liturgie. So war es mit der tridentinischen Reform Pius' V: alle Riten der lateinischen Kirche, die älter als 150 Jahre waren, durften weiter bestehen, wurden mit Liebe weiter gepflegt und bestanden teilweise bis vor 20 Jahren. Das Verbot des tridentinischen Ritus ist es, das die Legitimität des reformierten unvermeidlich ins Zwielicht geraten ließ. Warum wird nicht die Gegenwart der alten Gestalt der heiligen Messe in jeder Stadt mit Dankbarkeit und Liebe gerade von denen begrüßt, die die neue feiern? Warum wird nicht jeder Priesteramtskandidat von seinen Oberen ermuntert, diese Gestalt von innen heraus kennenzulernen, um an ihr Maß zu nehmen für seine eigene Zelebration? Leider ist das Gegenteil der Fall: entgegen der dringenden Bitte des Heiligen Vaters wird die Feier der Messe im alten Ritus nach Möglichkeit verhindert, mit kleinlichsten Schikanen begleitet, in Quarantäne gesperrt; Priestern, die sie feiern, wird von "fortschrittlichen" Mitbrüdern geraten, doch lieber zu den Schismatikern zu gehen. Wo eine solche geradezu magische Berührungsangst vor der Liturgie unserer Väter und Mütter sowie der meisten unserer Heiligen kultiviert wird, da drängt sich der Schluß auf, daß mit dieser Reform irgend etwas nicht stimmt, daß hier nicht eine lebendige und geliebte Tradition fortgebildet wurde, sondern daß ein Bruch stattfand. Brüche werden mit Erscheinungen erkauft, die die Psychologie "Verdrängung" nennt. Verdrängung erzeugt Angst und schlechtes Gewissen. Das Verdrängte muß gewaltsam ausgegrenzt und abgekapselt werden. Geistigen Fortschritt kann es nur geben, wenn das Verdrängte als Gegenwart der eigenen Herkunft wiedererkannt und zugelassen wird.

Als Kardinal Lustiger in Notre Dame von Paris, als der Bischof von Straßburg in seinem Münster, als Kardinal Ratzinger inmitten der Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad feierliche Hochämter im alten römischen Ritus feierten, da wurden erste Schritte getan, um den Bann der kollektiven Verdrängung zu brechen. Erst wenn er wirklich gebrochen ist, wird der Weg frei für eine Reform, die den Namen Fortschritt verdient...

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